GSG Duisburg – Eintracht Duisburg        29:27 (15:14)

Bild: Herbert Mölleken
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In einer gut gefüllten Halle wollten am Sonntagnachmittag viele Handballinteressierte das Stadtderby, das hielt, was sich viele versprochen hatten, sehen. Ein starkes und kämpferisches Spiel beider Mannschaften brachte Spannung bis zum Schluss mit. Die Großenbaumerinnen gingen konzentriert in das Spiel und waren mit drei Treffern zum 3:0 in der Anfangsphase erfolgreich. Im GSG-Gehäuse debütierte mit einer starken Vorstellung Lene Gutjahr, die beim TSV Nordheim in der Württembergischen Liga spielt und für die GSG ein Zweitspielrecht erhielt. Es dauerte bis zur 5. Minute, bevor Alina Boy das erste Tor (3:1) für die Eintracht warf. Bis zur 10. Spielminute hatte die GSG die Nase vorn, dann glichen die Gäste zum 6:6 aus. Mitte der Spielhälfte setzte sich das Eintracht Team mit 2 Toren auf 8:10 ab, was aber nur kurz andauerte, bis Jessica Kaiser (ehemals Komor) zum 10:10 egalisierte. Mit stetig wechselnder Führung ging es bis zur Halbzeit weiter. Die Großenbaumerinnen verteidigten den 15:14 Vorsprung in die Pause. Jeder Zuschauer blickte gespannt auf die zweite Spielhälfte, die für die Hausherrinnen mit einem 3-Tore-Lauf (18:14) begann. Bis Mitte der zweiten Halbzeit hatte sich die Eintracht wieder heran gekämpft und gar den Führungstreffer zum 21:22 geworfen und auf 22:24 ausbaute. Schnell stellte Kristina Kohs und Nicole Walter den Einstand (24:24) her. Die Hallenluft knisterte vor Spannung, da kein Team sich eine Blöße geben wollte. Dann gelang der GSG der entscheidende 4-Tore-Lauf zum 29:25 bis 2 Minuten vor Schluss, bevor die Gäste noch zu 2 Treffern kamen. GSG-Coach Jürgen Mölleken war mit der mannschaftlichen Leistung zufrieden. „Respekt vor unseren Mädels, die den Sieg wollten, aber schwer dafür kämpfen mussten, weil Eintracht uns erwartungsgemäß nichts schenkte“, freute sich Teammanager Werner Stöckmann.

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